Beiträge von Britta

    Ja, das stimmt. Auf vielen Kreativmessen gibt es jetzt die "Back-Ecken", allerdings mit mäßigem Erfolg.


    Ich muss da unwillkürlich an meinem Besuch auf der 'Berlin Kreativ' letztes Jahr denken. Das war wirklich nicht schön.
    Sonntagsausflug nach Berlin - Besuch der Berlin Kreativ' mit Backbereich 2019


    Für die Ausgewogenheit wäre es wohl gut, wenn sich sozusagen in allen 4 Himmelrichtungen Messen etablieren würden. Fast hatten wir es schon: im Norden die Tortenmesse in Hamburg, im Westen Dortumund und im Süden Friedrichshafen. Fehlt nur der Osten...

    Bei Wettbewerben wird von den Juroren auch die Originalität des Exponats bewertet. Eine fremde Torte, die man im World Wide Web irgendwo gesehen hat 1zu1 nachzumachen, ist also kein gute Idee. Auch Juroren surfen im Netzt. ;) Man kann diese Bilder aber gern als Inspiration nehmen und daraus eine eigene Umsetzung entwickeln.


    Doch wie ist es mit einer Torte, die man selber konzipiert hat?

    Vor ein paar Jahren habe ich eine Motivtorte zu einem Wettbewerb eingereicht. Auf der Cake & Bake 2020 gibt es nun eine Kategorie mit dem gleichen Thema wie dort . Darf ich nun mein eigenes Design 1zu1 kopieren -und dabei hoffentlich alles das besser machen, was damals bemängelt wurde- und nochmals zum Wettbewerb einreichen? Es ist ja nicht das Wettbewerbsstück von damals. Das wäre nicht gestattet. :/


    Was sagt der IGT dazu ? Pia Koglin   Silvia Breitinger

    Nein, Nein, versteht mich jetzt bitte nicht falsch, ich <3 diese Sendung! Allerdings gehört sie eindeutig mit einem Warnhinweis:!: versehen und das nicht wegen möglicherweise falscher Aussprache des Wortes "Creme". ;)


    Du kommst von der Arbeit nach Hause, schaust Dir Post und eingegangene E-Mails an, machst dir eine Kleinigkeit zum Abendbrot und räumst die Küche auf. Zwischendurch schmeißt man noch mal eben die Waschmaschine an, um dann pünktlich auf die Minute vor dem TV zu sitzen, wenn der Vorspann mit fehlender Himbeere auf der Torte (:cursing: das werden sie wohl niiiiiie ändern, weil es eine Lizenz-Sendung ist) den gemütlichen Teil des Abends einläutet.

    So weit so gut.


    Die Kandidaten bekommen ihre Aufgaben und stürzen sich voll Eifer an die Herstellung ihrer Tortenträume. Man amüsiert sich über die Diskussion der Kandidaten über den Unterschied von "Apfelspalten" und "Apfelscheiben", rollt mit den Augen bei dem ein oder anderen Umgang mit den Teigen oder dem Aussehen des Arbeitsplatzes und freut sich mit ihnen, wenn es läuft wie es soll.


    Dann aber kommt der Augenblick der Verzweiflung für mich als Zuschauer: die Präsentation der Torte vor der Jury ;( Wieso Verzweiflung fragst Du jetzt?

    Voller Stolz zählen sie Geschmacksrichtungen und Zutaten auf und bei mir wächst das Verlangen nach SOFORTIGEM Verzehr von Kuchen / Torte.


    Der Werbeblock ist der erlösender Pausengong. Er gibt mir die Gelegenheit zum Sprint in die Küchen, um meine Schränke zu inspizieren. Die Ernüchterung folgt: da gibt es noch eine Dose mit den Resten der selbstgebackenen Plätzchen von Weihnachten; die eiserne Reserve Danish Buttercookies, falls unerwartet jemand vor der Tür steht und... NICHTS.


    Da ist nichts, aber auch gar nichts, was in diesem Moment meine Gelüste nach leckeren aromatisierten Böden, Crunch, Frucht und Cremes aller Art stillt. ;(


    Bis zum Mittwoch ist der Sonntagskuchen bei uns längst Geschichte. Beim Bäcker habe ich auf dem Nachhauseweg vergessen anzuhalten und so darbe ich nun vor dem Fernseher dahin. Das ist eine Zumutung und schadet meiner Gesundheit!


    Bei Bäckereien und Konditoreien solltes es vor einer Sendung ein DgB-Zuschauer-Überlebens-Paket zu kaufen geben. Darin enthalten 3 Stück Torte (für jede Runde eines) und eine Portion Cookie Dough (roher Teig), damit wir synchron zu Enie ebenfalls Teig naschen können. Damit würden meine "Qualen" jedenfalls etwas abgemildert werden.


    Was hälst Du von der Idee? :thumbup: oder :thumbdown:

    Aus Österreich kommt eine Petition zur Einführung eines neuen Emojis - den "Krapfen" (bei uns wohl besser als "Berliner" bekannt) für Smartphone und Tablet.


    Die Handwerksbäckerei Ströck aus Wien möchte gerne durchsetzen, dass es bald dieses neue Emoji gibt.


    Wer mehr über diese Aktion erfahren will und auch wie man sie unterstützt, findet alles wichtige unter https://www.krapfengate.at/

    Es gibt auch bereits jetzt schon die Möglichkeit sich das Krapfen-Emoji als Sticker anzulegen und bei Instagram als Face-Filter zu benutzen.

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    Hallo Queen, herzlich willkommen hier im Forum.


    Bezüglich Deiner Frage kann ich nur sagen, dass ich es ähnlich halte wie GingkoWerkstatt.

    Geöffnete Fondantpackungen kommen bei mir in einen Zipperbeutel und dann packe ich sie zusätzlich in Plastikdosen. Meist sind das die großen Eimer von Massa Ticino.

    Wenn ich diese Fondantreste dann doch nicht zeitnah benutzte, können auch diese nach einer Weile hart werden oder zumindest die äußere Schicht. Diese Schicht dann abmachen und wegtun. Die harten Krümel bekommt man nicht wieder geschmeidig geknetet. Den noch brauchbaren Teil mit leichter Wärme und evtl. ein bißchen Palmin-Soft kneten.


    Bei Blütenpaste nützt selbst das doppelte Einpacken wenig. Wenn sie erstmal offen ist, ist die "Verarbeitungszeit" eingeschränkt.

    Bedauerlicherweise gibt es auch in 2020 wieder ABSAGEN bzw. grundsätzliche STREICHUNGEN von Tortenevents:


    • TORTENMESSE (Hamburg / Deutschland); der Termin für 2020 und 2021 wurde gestrichen. Damit ist die Messe eingestellt.
    • TORTENFLAIR (Eschwege / Deutschland) weder auf der Website noch auf der Facebook-Seite tut sich etwas bezüglich eines neuen Termins. Daher ist davon auszugehen, dass es auch zu keiner Neuauflage kommen wird.
    • Bei der KUCHENLIEBE (Bremen / Deutschland) hat es bisher mit einer Reaktivierung nicht geklappt. Daher ist keine Fortsetzung der Veranstaltung zu erwarten.
    • Die TAARTS EN TRENDS (Utrecht / Niederlande) wurde leider nach 13 Jahren komplett eingestellt.

    Herzlich Willkommen Katrin / grenadine ! Schön, dass Du den Weg hierher gefunden und Dich auch gleich vorgestellt hast. :thumbup:


    Mit Seife sieden + Tauchen hast Du ja wirklich noch zwei weitere interessante Hobbies bzw. Beruf.

    Das mit dem "mehr Backen wollen", habe ich mir auch vorgenommen. Allerdings steht dem entgegen, dass ich nicht genügend Esser für die Backwerke habe...und so wird es vermutlich damit nichts werden. Aber mal abwarten, das neue Jahr ist noch jung und könnte Überraschungen parat haben. ;)


    Berichte doch gerne mal bei Gelegenheit über Deine ersten Erfahrungen mit Mirror Glaze.

    Ihr Lieben, ich bin Euch noch einen ausführlichen Bericht über meinen Besuch der 'Berlin Kreativ' im September 2019 schuldig. Auf der MyCakeStuff-Facebookseite hatte ich bisher dazu nur das Video mit der Preisverleihung gepostet.


    Kurzfristig hatte ich mich entschieden einen Sonntagsausflug zur Messe zu machen. Mit der Bahn ging es dann von Hamburg nach Berlin. Vom Hauptbahnhof Berlin gibt es eine direkte S-Bahn-Verbindung zum Veranstaltungsort. Der Weg von der dortigen S-Bahnhaltestelle zur Halle war ausgeschildert oder man folgte einfach dem Strom der Leute, die ebenfalls die Messe zum Ziel hatte. ;) Unterwegs kam ich an einem Haus (s. Foto) vorbei, dass mir persönlich schon „Lust auf Kreatives“ gemacht hat.


    Die 'Berlin Kreativ' gibt es grundsätzlich schon etwas länger. Seit zwei Jahren haben sie das Ausstellerangebot um den Bereich „Backen / Motivtorten“ erweitert und führen zudem auch einen kleinen Tortenwettbewerb durch.


    Die Messe fand in einer alten Fabrikhalle statt. Vor dem Kassenhäuschen war eine lange Schlange, aber das kennen wir ja nicht anders… Gut also, wenn man sich das Ticket schon online besorgt hatte, so musste ich nicht anstehen und konnte gleich zum Einlass.



    Bisher habe ich erst wenige Kreativmessen mit Tortenbereich besucht, so dass ich keine Vergleiche über die Qualität der Anbieter oder das Ambiente ziehen möchte. Selbstredend musste ich hier Abstriche gegenüber reinen Torten- und Backmessen machen, weil es nicht vordergründig um Motivtorten geht. Aufgrund der Location waren der Besucher-Service, wie ich ihn von anderen Messestandorten kenne, natürlich etwas anders: keine Garderobe, keine Schließfächer um volle Taschen zu verstauen und nur eine WC-Anlage. Sitz-/Ruhezonen für die Besucher waren nur bedingt eingerichtet. An zwei Seiten der Halle befinden sich fest installierte Sitzmöglichkeiten. Zwischen der kleinen Bühne in der Back-Ecke und den Ständen mit Essen waren einige Tische mit Stühlen aufgestellt.



    Das Wetter zeigte sich an diesem Tag von seiner schönsten Seite und die Wärme fand auch ihren Weg in die Halle. Die Beleuchtung der gesamten Fläche war nach meinem Empfinden sehr unterschiedlich. Die Aussteller unterhalb der großen Fenster hatten mehr Licht, als am gegenüberliegenden Ende der Halle.


    Die Mitmachworkshops fanden direkt vor dem jeweiligen Stand an separaten Tischen und ohne weitere Absperrung statt. Dies führte dazu, dass andere Besucher direkt hinter den Teilnehmern stehen blieben und natürlich auch die Gänge schmaler wurden. Einige Aussteller haben die Mini-Kurse innerhalb ihres Standes ausgeführt. Aufgrund der beengten Flächen auch keine wesentlich bessere Variante.












    Kommen wir nun zum Back- und Tortenbereich, der sich nicht mit reinen Back- und Tortenmessen vergleichen lässt. Und so sollten die Erwartungen auch dementsprechend angepasst werden.


    Die "Kuchenmesse" mit ihren Ausstellern und die Mini-Bühne waren thematisch zusammengefasst und nicht zwischen den anderen Kreativanbietern. Der Ausstellermix (u.a. Bake Room Berlin; Chez Vera; Cocoro; Illmani Italien; Toni Konitz Berlin; Nicoles ZuckerwerK; Patrick Dörner; Rainbowcolours; Tasty Me; Tobias Müller - Der Kuchenbäcker) war grundsätzlich OK und bot Produkte an, die der normale Hobbybäcker gut einsetzen konnte. Besucher mit einem großen bestehenden Fundus an Motivtortenbedarf wären dort wahrscheinlich nicht glücklich geworden. Auch bei diesen Ständen waren die Tische für die Mitmachworkshops entweder direkt im Gang oder innerhalb der eigenen Fläche aufgebaut.




    Für den Tortenwettbewerb hatte man drei Tische in U-Form aufgestellt und präsentierte dort die Schautorten. Eine Absperrung gab es nicht wirklich. Lediglich ein rot-weißes Absperrband war direkt am Tisch befestigt. Während meines Aufenthalts habe ich daher viele Finger gesehen, die "nur mal eben" die Torten berührt haben...

    Verschiedene Kategorien gab es nicht und auch die Vorgaben waren sehr offen gefasst, damit sich wirklich jeder trauen konnte, an dem Wettstreit teilzunehmen. Dies hat man letztendlich auch an den verschiedenen Varianten der Torten gesehen. Von schlicht bis aufwändig war alles dabei - von herzallerliebst bis gruselig (die Tortenbilder findet Ihr auf unserer Facebookseite).


    Die Jury, Patrick Dörner und Tobias Müller hatten es da nicht einfach mit der Bewertung. Alle Teilnehmer wurden am Ende aufgerufen und erhielten eine Urkunde. Für die drei Bestplatzierten gab es zusätzlich noch einen Geldpreis.









    Direkt an die Wettbewerbstische schloss sich eine kleine Bühne für Vorführungen an. Davor eine Fläche für die Zuschauer und daneben waren Tische und Stühle für die Besucher aufgebaut. Hier konnten die an den Versorgungsständen angebotenen Speisen und Getränke verzehrt werden. Das Bühnenprogramm war nicht ausschließlich den süßen Künsten gewidmet, auch andere DIY-Händler präsentierten ihre Produkte.


    Tobias Müller - 'Der Kuchenbäcker' während einer Vorführung




    Mein Fazit: Wer im Großraum Berlin wohnt und sich für´s Backen und Motivtorten im Allgemeinen interessiert, wird dort sicherlich fündig. - Alternativ hat Berlin auch einige Motivtortenfachgeschäfte zu bieten. - Für mich als reine Motivtorteninteressierte, Fachbesucherin sozusagen, lohnt sich (leider) kein zweiter Besuch. Ich habe die Gelegenheit stattdessen genutzt, mit lieben Menschen aus der Tortenszene zu plaudern.



    Fachsimpeln mit Burgherrin Sonja





    Patrick Dörner nach seinem Mirror-Glaze Workshop.
    PadisBackwelt




















































    Ein gutes Motto! (gesehen am Stand von Toni Konitz).

    Passend zu Kuchenschuhe / Tortenschuhe gehören natürlich auch entsprechende Accessoires & Schmuck. Hier einige Bezugsquellen:


    SCHMUCK:

    Einige meiner vielen Tortenstück-Ohrringe, Ringe und Haarspangen sind von den Hatice & Kübra vom Fairystore. Sie haben ein großes Angebot, fertigen zusätzlich natürlich auch auf Wunsch Sachen an. Einen Online-Shop haben die beiden nicht. Kontaktaufnahme über ihre Facebookseite https://www.facebook.com/fairystore2011

    Vor Ort auf Messen trefft ihr sie auf der 'Tortenmesse' in Hamburg und evtl. auf der 'Cake & Bake' .

    (Grundsätzlich vorsorglich bitte immer die Ausstellerliste der Messen kontrollieren. Ich übernehme keine Garantie für ihre Anwesenheit).



    HANDTASCHEN

    Das Markenzeichen der Firma Vendula https://www.vendulalondon.com/ sind Handtaschen mit Motiven von verschieden Geschäften (u.a. Biscuit Shop, Chocolatier, Tearoom, Beauty, Books etc.). Die Taschen gibt es in verschiedenen Ausführungen von klein bis groß. Passend

    dazu werden auch Geldbörsen angeboten.

    (Foto: Ines Ziems)

    Ja, das sind gute Argumente.


    Mit Marshmallows habe ich auch noch nicht so oft gearbeitet. Kommt evtl. auch darauf an, wie genau Du sie einsetzen willst.

    Bei meiner Antwort hatte ich die "Schäfchen-Cupcakes" im Sinn. Allerdings muss ich zugeben, dass die Creme auf diesen Muffins meist Frischkäsefrosting ist.



    Tammy kennst Du Dich nicht mit der Verarbeitung von Marshmallows aus?

    Da kann ich nur sagen "Willkommen im Club Sundance"! Mir geht das leider genauso wie Dir mit Cake Pops ;(

    Die paar mal, die ich es probiert habe... Außerdem sind Cake Pops doch sehr aufwändig wegen dem ganzen Kühlen. Da liebe Freunde von mir mich ab und an um "Kirschpops" bitten, bin ich dazu übergegangen, sie verkehrt herum zu machen. Ist natürlich keine wirkliche Lösung, aber für diese "Sorte" geht es.


    Ich wollte die gebackene Variante irgendwann mal ausprobieren. Extra Cake Pop-Backblech liegt auch schon ewig rum, aber geschafft habe ich es noch nicht.