Beiträge von Britta

    Irgendwie fühle ich mich in letzter Zeit vom Thema „Macaron“ umzingelt. Im Supermarkt lachen mich die Schachteln wahlweise aus dem Keks- bzw. aus dem Kühlregal an und sagen „Kauf mich“. Und JA, ich bin schwach geworden und hab’s getan. Natürlich nur zu Testzwecken 8o)



    • Im Fernsehen wurde neulich ein alter Bericht der Sendung GALILEO gezeigt, in welchem die Youtuberin Sally von 'Sally's Welt' eine für Macarons sehr berühmte Konditorei in Frankreich besucht. Sie fragt dort selbstredend auch nach den Kniffen zur perfekten Herstellung dieser Spezialität.




    • Kürzlich kaufte ich mir "Das große Festtags-Backbuch" von Marion Strauch (sie betreibt den Blog 'Marions Kaffeeklatsch'). Gleich nach der Einleitung gab sie als erstes zwei Seiten nützliche Tipps zur Herstellung dieser süßen Köstlichkeit.


    Auf FB ging's weiter...

    • Dort veröffentlichte ein amerikanischer Food-Channel ein Anleitungsvideo, mit dem auch Anfänger ganz einfach die perfekten Macarons hinbekommen sollen.
    • Und zu guter Letzt postete auch Monika Triebenbacher (Gewinnerin von "Das große Backen 2015") noch ein Video, wie sie bei der Macaron-Herstellung vorgeht. Außerdem hat sie aufgrund der vielen Anfragen bereits im letzten Jahre eine eigene Broschüre mit Tipps & Rezepten zur Macaron-Herstellung herausgegeben.





    Nachdem ich die ganzen Beiträge gesehen habe, kann ich nur sagen „wo sind die Mandeln und der Puderzucker? Lass uns loslegen!“. Und das ist doch genau das, was solche Clips & Posts wollen – uns Lust auf das Ausprobieren und Entdecken neuer Sachen machen. Also bei mir hat es auf jeden Fall gewirkt. :love: Mich juckt es in den Fingern…und bei Euch so?



    Die Macaron-Matte von Monika Triebenbacher kann man leider nicht kaufen (sie hat nur welche für ihre Kurse herstellen lassen). Grundsätzlich gibt es natürlich Macaron-Matten in allen gut sortierten Tortenfachgeschäften und Online-Shops für Tortenzubehör zu kaufen, wie z.B. bei unseren Sponsoren Caros Zuckerzauber, Cake Company und Backtraum. Oder Ihr unterstützt uns und die Community indem Ihr über den unteren Link bei Amazon kauft. Dort habe ich eine ähnliche Macaron-Matte gesehen. Dann erhalten wir dafür eine kleine Provision, die wir für den weiteren Betrieb unserer Community nutzen.


    Unterstütze MyCakeStuff indem Du über diesen gesponserten Link einkaufst:

    Die Tage hatte ich Euch auf unserem FB-Account gefragt, wie in Zeiten von Social Distancing ich am Muttertag meine Mutter trotzdem mit einem Kuchen überraschen kann.

    Es kamen einige Vorschläge von Euch :love: u.a. erzählte Pia, dass ein Schokoladenkuchen von ihr in einer Blechdose bis nach Hawaii gereist sei.

    Die Idee gefiel mir gut! Schokoladenkuchen geht zwar immer, aber Mama mag es gerne fruchtig und außerdem sollte es ein bißchen was besonderes sein. Mh...:/


    Da erinnerte ich mich, dass ich eine noch nie ausprobierte Backform für eine Schachbrett-Torte habe. Das wäre es doch:thumbup: Teig in drei verschiedenen Geschmacksrichtungen aromatisieren: 1x mit Erdbeerpulver, 1x mit Pistaziencreme und 1x mit Vanille & Schokosplittern; das Ganze dann mit Ganache eindecken und außen evtl. mit Herzen dekorieren. Das war der Plan! <3


    Während ich das hier niederschreibe, bin ich mir gar nicht so sicher, ob ich weitererzählen soll...ich möchte ja nicht zur Lachnummer werden oder ich meinen Ruf als "gute Bäckerin" riskieren...=ODas ganze ist eher ein Beitrag für den "Kummerkasten".


    Nun denn, der "Ruf" der guten Bäckerin gilt sowieso nur für Cookies. ;) In der Packung für die Schachbrett-Torte lag auch ein Rezeptheft bei. Wenn ich etwas neues ausprobiere, halte ich mich beim ersten Mal immer an die Vorgaben. Dann kann ich für zukünftige Einsätze feststellen, ob es mir gefällt oder ich etwas anders machen möchte. Also habe ich den Teig nach Vorgabe zusammengerührt. Bei der Gelegenheit dachte ich schon, dass es nicht sehr viel Masse für drei Backformen ist. Als es an die Drei-Teilung ging, habe ich mein geplantes Konzept von Erdbeer-Pistazie-Vanille/Schoki umgesetzt.

    Nachdem die erste Backform befüllt war, war schon klar, dass der Teig niemals für zwei weitere Formen reichen würde. :thumbdown: Die zweite Backform habe ich zwar befüllt bekommen, aber nicht im richtigen Mischungsverhältnis, damit man später eine Schachbrett-Torte bekommt.


    Was hatte ich übersehen? Keine Ahnung :(


    Tja, also musste ein zweiter Versuch her. Während die Backformen im Ofen waren, habe ich mich auf altbewährtes gestützt und einen Wunderkuchen angerührt. Als "Flüssigkeit" habe ich normalen griechischen Joghurt verwandt. Den Teig habe ich geteilt; eine Portion wurde wieder mit Erdbeerpulver, einem Schuss Erdbeer-Sahnelikör und etwas roter Farbe angereichert und die andere Portion mit Backkakao und Schokosplittern. Beide Teigmassen habe ich als Zebra-Kuchen in die Form gefüllt und gebacken. Dank Baking-Stripes ging der Kuchen wunderbar gleichmäßig auf.


    Zwischenzeitlich habe ich noch die Ganache zum Einstreichen für den Kuchen gemacht und schon mal nach einer großen Keksdose für den Versand gesucht.


    Nachdem mein Erdbeer-Schoko-Kuchen ausgekühlt war, habe ich kurz mit dem Deckel der Keksdose gemessen, ob der Kuchen reinpasst - alles super!

    Jetzt kam die Ganache und die neue 'Caros Cake Card' zum Einsatz. Ganachieren - kühlen - Ganachieren - kühlen - Ganachieren - kühlen, es lief alles gut und das sogar, wenn man zwischendurch auch im Home-Office arbeiten muss. Sicher waren meine Ganache-Schichten nicht so dünn wie bei Caro, aber es sah gut aus.


    Als Deko hatte ich mir einen Drip aus weißen Candy-Melts überlegt. Die Candy-Melts sollten über einem Wasserbad schmelzen, taten sie aber leider nicht. Selbst unter Zugabe von etwas Palminsoft wurde das ganze nicht wirklich flüssig. Es war nicht dripfähig. :cursing:


    Also auch hier ein zweiter Versuch, diesmal mit weißer Schokolade. Schmelzen über dem Wasserbad :thumbup: Einfüllen in Dosierfläschchen :thumbup: Beim Aufbringen hat es dann wieder gehapert. Zum Schluss noch eine Runde Kühlschrank zum Aushärten.


    Derweil hatte ich die Keksdose mit Backpapier ausgelegt. Der Kuchen kam dann auf den Deckel und die Dose sollte darübergestülpt werden...theoretisch...


    Praktisch klappte das nicht ;( Das lag an zwei Dingen: zum einen war der Kuchen durch die Ganache-Schichten "dicker" geworden und zum anderen ist der Umfang der Dose geringer als die des Deckels und ich hatte ja mit dem Deckel gemessen :rolleyes:


    Also war eine Alternative zur Keksdose gesucht, denn kleiner schneiden konnte ich den Kuchen nicht. Letztendlich habe ich eine Metallschüssel mit Deckel gefunden.


    Zweiter Versuch: Kuchen auf den Deckel setzten, einmal Backpapier umlegen, Schüssel überstülpen und mit Packband festkleben.

    Einen entsprechenden Versandkarton auspolstern und die Metallschüssel reinsetzen. Obenauf noch Füllmaterial, damit ja nichts wackelt und dann den Karton verschließen.

    Beim großzügigen Bekleben mit Packband habe ich den Karton auf die Seite gelegt und hört zeitgleich Geräusch aus dem Inneren. :huh:

    Alles hatte ich auspolstert, nur den Hohlraum zwischen Kuchen und Schüsselboden nicht. Tja, Doofheit muss bestraft werden...

    Den Karton habe ich wieder geöffnet und mir den "Schaden" besehen. Nein, die Deko und der Kuchenrand war arg beschädigt. Das konnte ich nicht verschicken.:cursing:


    Ein dritter Versuch und ein pünktlich ankommendes Paket bis Sonntag ist nicht machbar. Daher gibt es dieses Jahr keinen selbstgebackenen Kuchen zum Muttertag von mir. ;( Kein Kuchen ist natürlich kein Weltuntergang, aber gerade in diesen Zeiten wäre es schön gewesen. Hätte wohl mal lieber den Vorschlag vom 'Kuchen im Glas' ausprobieren sollen oder eine Dose voll Cookies backen. ;)



    Solltet Ihr Euch jetzt sagen "sowas passiert mir nicht!" - dann bitte sehr, probiert es aus!


    Die Schachbrett-Tortenform (Checkerboard) und 'Caros Cake Card' gibt es in allen gut sortierten Tortenfachgeschäften und Online-Shops für Tortenzubehör zu kaufen, wie z.B. bei unseren Sponsoren Caros Zuckerzauber und Backtraum. Oder Ihr unterstützt uns und die Community indem Ihr über den unteren Link bei Amazon kauft. Dann erhalten wir dafür eine kleine Provision, die wir für den weiteren Betrieb unserer Community nutzen. Unterstütze MyCakeStuff indem Du über diesen gesponserten Link einkaufst:





    Am 17. Mai ist es wieder soweit: Unser Lieblingsfeiertag steht an! Im letzten Jahr haben wir erstmals zu einer Challenge aufgerufen:


    Geh zum Regal mit Deinen Backbüchern und nimm eines heraus.
    Schlag es wahllos an einer Stelle auf.
    Das Rezept -egal was es ist- wird gebacken! Bist Du dabei?

    (Beginn der Challenge max. 2 Tage vor dem Datum)



    Einige User haben ihre Backergebnisse mit uns geteilt. Auf unserer Facebookseite kannst Du sie bewundern. Sei Du doch dieses Jahr auch dabei und poste hinterher das Ergebnis – entweder auf FB oder auf unserer Website.


    Die Ausrede „bei uns ist das Mehl ausverkauft“ zählt nicht. ;-) In der März-Ausgabe des Magazin „Mehlspeiskultur“ gab es gerade ein erprobtes Konditorenrezept mit Erdbeeren und Schokolade aber OHNE Mehl. Stattdessen wurden gekochte Kartoffeln verwand.

    Für dieses Jahr scheint es das wohl gewesen zu sein mit den Live-Tortenmessen. Die behördlichen Verordnungen haben zunächst bis 31.08.2020 Großveranstaltungen untersagt. Damit fällt der Termin der ‚Cake & Bake‘ im Mai aus. Auch die ‚Cake Dreams‘, die vom März in den August verschoben wurde, dürfte das Nachsehen haben.


    Das kurzfristig nach diesem Datum wieder „Business as usual“ herrscht und wir im Herbst Messen besuchen können (und auch wollen), halte ich persönlich für nicht so wahrscheinlich. Doch was ist die Alternative? :/


    Dank dem WorldWideWeb und moderner Technik kamen wir in den vergangenen Wochen schon in den Genuss toller Angebote. Als Beispiel sei hier das samstägliche „Caking all over the world“ von Cake-Flix auf FB zu nennen. Dort präsentierten sich im Stundentakt Cake-Designer aus aller Welt mit Live-Demos. Des Weiteren gaben auch an anderer Stelle weitere Dozenten kostenlose und kostenpflichtige Online-Kurse zum Mitmachen.:thumbup:


    Sogar virtuelle Wettbewerbe hat es gegeben. Dazu musste man wie bei einem Vor-Ort-Wettbewerb eine neue Torte / Cookie / Cupcake erstellen. „Abzugeben“ war lediglich ein Foto. Anhand dieses Bildes wurde bewertet. Aus den ganzen Einsendungen wurde i.d.R. auch nur ein Gesamtsieger „Best in Show“ ermittelt und keine weiteren Bewertungen, wie sonst üblich (Lobende Anerkennung, Bronze, Silber, Gold), vergeben.


    Ich muss gestehen, das hat mich kurz gereizt, denn Papier bzw. Bilder sind geduldig. „Fehler“ sind darauf nicht so offensichtlich zu sehen und die Jury hat keine Chance die gefürchtete Taschenlampe oder den Zollstock zum Einsatz zu bringen. ;) Doch im Endeffekt hab ich es sein lassen. Sie küren nur einen Sieger und bei den vielen fantastischen Tortenkünstlern überall, stehen die Chancen für mich persönlich schlecht. Die Vorbereitungszeit ist wesentlich kürzer als sonst und außerdem bin ich im „Home-Office“ gut ausgelastet. Daher hätte ich es nicht "gebacken" bekommen.


    Doch was hältst Du von virtuellen Veranstaltungen / Webinaren / Wettbewerben? Würdest Du mitmachen und was würdest Du Dir wünschen?

    Schreib mir eine Mail mit Deiner Meinung dazu oder kommentiere einfach unter diesem Beitrag.

    Überall in den sozialen Medien sieht man es: Bilder von stolzen Bäckerinnen mit IHREM frischgebackenem Brot! Auch wenn der Bäcker um die Ecke geöffnet hat, haben sich doch viele jetzt wieder oder erstmals dem Brot backen in der heimischen Küche zugewandt. Immer nur Kuchen zu backen ist aufwändig und außerdem legt sich dieser leider schnell auf die Hüften. :-( Deutschland hat eine reiche und wandlungsfähige Brotkultur, da kann man sich nach Herzenslust ausprobieren. Wäre da nicht ein kleines Problem.


    bread-821503_1280.jpg

    (Bild von fancycrave1 auf Pixabay)



    Für das Brot backen braucht man Mehl und Hefe. Doch beides ist in Corona-Zeiten neben Toilettenpapier und Nudeln im Supermarkt häufig ausverkauft. Mehl bekommt man inzwischen wieder etwas leichter (also wenigstens bei den Läden bei mir in der Nähe), aber Hefe…


    Daher hier zwei Tipps für „Ansätze“ ohne Hefe:

    Auf dem Blog „Brotbackliebe…undmehr“ findest Du alle Infos zum italienischen Sauerteigansatz „Lievito Madre“ und bei uns auf der Webseite steht in der Rezeptrubrik eine Anleitung für einen „Hermann“-Ansatz ohne Trockenhefe. Stattdessen wird er mit Buttermilch angesetzt. Das Rezept habe ich auch schon selber ausprobiert und leckeren Kuchen damit gebacken.


    Und falls Du nicht wissen solltest, welche Mehlsorte sich am besten für Dein Gebäck eignet, schau mal auf Backmomente.de vorbei. Dort findest Du eine Verwendungstabelle für Weizen, Roggen und Dinkel (wahlweise zum Ausdrucken oder Speichern).

    Ja, das stimmt. Auf vielen Kreativmessen gibt es jetzt die "Back-Ecken", allerdings mit mäßigem Erfolg.


    Ich muss da unwillkürlich an meinem Besuch auf der 'Berlin Kreativ' letztes Jahr denken. Das war wirklich nicht schön.
    Sonntagsausflug nach Berlin - Besuch der Berlin Kreativ' mit Backbereich 2019


    Für die Ausgewogenheit wäre es wohl gut, wenn sich sozusagen in allen 4 Himmelrichtungen Messen etablieren würden. Fast hatten wir es schon: im Norden die Tortenmesse in Hamburg, im Westen Dortumund und im Süden Friedrichshafen. Fehlt nur der Osten...

    Bei Wettbewerben wird von den Juroren auch die Originalität des Exponats bewertet. Eine fremde Torte, die man im World Wide Web irgendwo gesehen hat 1zu1 nachzumachen, ist also kein gute Idee. Auch Juroren surfen im Netzt. ;) Man kann diese Bilder aber gern als Inspiration nehmen und daraus eine eigene Umsetzung entwickeln.


    Doch wie ist es mit einer Torte, die man selber konzipiert hat?

    Vor ein paar Jahren habe ich eine Motivtorte zu einem Wettbewerb eingereicht. Auf der Cake & Bake 2020 gibt es nun eine Kategorie mit dem gleichen Thema wie dort . Darf ich nun mein eigenes Design 1zu1 kopieren -und dabei hoffentlich alles das besser machen, was damals bemängelt wurde- und nochmals zum Wettbewerb einreichen? Es ist ja nicht das Wettbewerbsstück von damals. Das wäre nicht gestattet. :/


    Was sagt der IGT dazu ? Pia Koglin   Silvia Breitinger

    Nein, Nein, versteht mich jetzt bitte nicht falsch, ich <3 diese Sendung! Allerdings gehört sie eindeutig mit einem Warnhinweis:!: versehen und das nicht wegen möglicherweise falscher Aussprache des Wortes "Creme". ;)


    Du kommst von der Arbeit nach Hause, schaust Dir Post und eingegangene E-Mails an, machst dir eine Kleinigkeit zum Abendbrot und räumst die Küche auf. Zwischendurch schmeißt man noch mal eben die Waschmaschine an, um dann pünktlich auf die Minute vor dem TV zu sitzen, wenn der Vorspann mit fehlender Himbeere auf der Torte (:cursing: das werden sie wohl niiiiiie ändern, weil es eine Lizenz-Sendung ist) den gemütlichen Teil des Abends einläutet.

    So weit so gut.


    Die Kandidaten bekommen ihre Aufgaben und stürzen sich voll Eifer an die Herstellung ihrer Tortenträume. Man amüsiert sich über die Diskussion der Kandidaten über den Unterschied von "Apfelspalten" und "Apfelscheiben", rollt mit den Augen bei dem ein oder anderen Umgang mit den Teigen oder dem Aussehen des Arbeitsplatzes und freut sich mit ihnen, wenn es läuft wie es soll.


    Dann aber kommt der Augenblick der Verzweiflung für mich als Zuschauer: die Präsentation der Torte vor der Jury ;( Wieso Verzweiflung fragst Du jetzt?

    Voller Stolz zählen sie Geschmacksrichtungen und Zutaten auf und bei mir wächst das Verlangen nach SOFORTIGEM Verzehr von Kuchen / Torte.


    Der Werbeblock ist der erlösender Pausengong. Er gibt mir die Gelegenheit zum Sprint in die Küchen, um meine Schränke zu inspizieren. Die Ernüchterung folgt: da gibt es noch eine Dose mit den Resten der selbstgebackenen Plätzchen von Weihnachten; die eiserne Reserve Danish Buttercookies, falls unerwartet jemand vor der Tür steht und... NICHTS.


    Da ist nichts, aber auch gar nichts, was in diesem Moment meine Gelüste nach leckeren aromatisierten Böden, Crunch, Frucht und Cremes aller Art stillt. ;(


    Bis zum Mittwoch ist der Sonntagskuchen bei uns längst Geschichte. Beim Bäcker habe ich auf dem Nachhauseweg vergessen anzuhalten und so darbe ich nun vor dem Fernseher dahin. Das ist eine Zumutung und schadet meiner Gesundheit!


    Bei Bäckereien und Konditoreien solltes es vor einer Sendung ein DgB-Zuschauer-Überlebens-Paket zu kaufen geben. Darin enthalten 3 Stück Torte (für jede Runde eines) und eine Portion Cookie Dough (roher Teig), damit wir synchron zu Enie ebenfalls Teig naschen können. Damit würden meine "Qualen" jedenfalls etwas abgemildert werden.


    Was hälst Du von der Idee? :thumbup: oder :thumbdown:




    Die Backbücher der Gewinner gibt es natürlich in allen gut sortierten Tortenfachgeschäften und Online-Shops für Tortenzubehör zu kaufen, wie z.B. bei unseren Sponsoren Caros Zuckerzauber, Cake Company und Backtraum. Oder Ihr unterstützt uns und die Community indem Ihr über den unteren Link bei Amazon kauft. Dann erhalten wir dafür eine kleine Provision, die wir für den weiteren Betrieb unserer Community nutzen.


    Unterstütze MyCakeStuff indem Du über diesen gesponserten Link einkaufst:


    Aus Österreich kommt eine Petition zur Einführung eines neuen Emojis - den "Krapfen" (bei uns wohl besser als "Berliner" bekannt) für Smartphone und Tablet.


    Die Handwerksbäckerei Ströck aus Wien möchte gerne durchsetzen, dass es bald dieses neue Emoji gibt.


    Wer mehr über diese Aktion erfahren will und auch wie man sie unterstützt, findet alles wichtige unter https://www.krapfengate.at/

    Es gibt auch bereits jetzt schon die Möglichkeit sich das Krapfen-Emoji als Sticker anzulegen und bei Instagram als Face-Filter zu benutzen.

    .

    Hallo Queen, herzlich willkommen hier im Forum.


    Bezüglich Deiner Frage kann ich nur sagen, dass ich es ähnlich halte wie GingkoWerkstatt.

    Geöffnete Fondantpackungen kommen bei mir in einen Zipperbeutel und dann packe ich sie zusätzlich in Plastikdosen. Meist sind das die großen Eimer von Massa Ticino.

    Wenn ich diese Fondantreste dann doch nicht zeitnah benutzte, können auch diese nach einer Weile hart werden oder zumindest die äußere Schicht. Diese Schicht dann abmachen und wegtun. Die harten Krümel bekommt man nicht wieder geschmeidig geknetet. Den noch brauchbaren Teil mit leichter Wärme und evtl. ein bißchen Palmin-Soft kneten.


    Bei Blütenpaste nützt selbst das doppelte Einpacken wenig. Wenn sie erstmal offen ist, ist die "Verarbeitungszeit" eingeschränkt.

    Bedauerlicherweise gibt es auch in 2020 wieder ABSAGEN bzw. grundsätzliche STREICHUNGEN von Tortenevents:


    • TORTENMESSE (Hamburg / Deutschland); der Termin für 2020 und 2021 wurde gestrichen. Damit ist die Messe eingestellt.
    • TORTENFLAIR (Eschwege / Deutschland) weder auf der Website noch auf der Facebook-Seite tut sich etwas bezüglich eines neuen Termins. Daher ist davon auszugehen, dass es auch zu keiner Neuauflage kommen wird.
    • Bei der KUCHENLIEBE (Bremen / Deutschland) hat es bisher mit einer Reaktivierung nicht geklappt. Daher ist keine Fortsetzung der Veranstaltung zu erwarten.
    • Die TAARTS EN TRENDS (Utrecht / Niederlande) wurde leider nach 13 Jahren komplett eingestellt.

    Herzlich Willkommen Katrin / grenadine ! Schön, dass Du den Weg hierher gefunden und Dich auch gleich vorgestellt hast. :thumbup:


    Mit Seife sieden + Tauchen hast Du ja wirklich noch zwei weitere interessante Hobbies bzw. Beruf.

    Das mit dem "mehr Backen wollen", habe ich mir auch vorgenommen. Allerdings steht dem entgegen, dass ich nicht genügend Esser für die Backwerke habe...und so wird es vermutlich damit nichts werden. Aber mal abwarten, das neue Jahr ist noch jung und könnte Überraschungen parat haben. ;)


    Berichte doch gerne mal bei Gelegenheit über Deine ersten Erfahrungen mit Mirror Glaze.

    Ihr Lieben, ich bin Euch noch einen ausführlichen Bericht über meinen Besuch der 'Berlin Kreativ' im September 2019 schuldig. Auf der MyCakeStuff-Facebookseite hatte ich bisher dazu nur das Video mit der Preisverleihung gepostet.


    Kurzfristig hatte ich mich entschieden einen Sonntagsausflug zur Messe zu machen. Mit der Bahn ging es dann von Hamburg nach Berlin. Vom Hauptbahnhof Berlin gibt es eine direkte S-Bahn-Verbindung zum Veranstaltungsort. Der Weg von der dortigen S-Bahnhaltestelle zur Halle war ausgeschildert oder man folgte einfach dem Strom der Leute, die ebenfalls die Messe zum Ziel hatte. ;) Unterwegs kam ich an einem Haus (s. Foto) vorbei, dass mir persönlich schon „Lust auf Kreatives“ gemacht hat.


    Die 'Berlin Kreativ' gibt es grundsätzlich schon etwas länger. Seit zwei Jahren haben sie das Ausstellerangebot um den Bereich „Backen / Motivtorten“ erweitert und führen zudem auch einen kleinen Tortenwettbewerb durch.


    Die Messe fand in einer alten Fabrikhalle statt. Vor dem Kassenhäuschen war eine lange Schlange, aber das kennen wir ja nicht anders… Gut also, wenn man sich das Ticket schon online besorgt hatte, so musste ich nicht anstehen und konnte gleich zum Einlass.



    Bisher habe ich erst wenige Kreativmessen mit Tortenbereich besucht, so dass ich keine Vergleiche über die Qualität der Anbieter oder das Ambiente ziehen möchte. Selbstredend musste ich hier Abstriche gegenüber reinen Torten- und Backmessen machen, weil es nicht vordergründig um Motivtorten geht. Aufgrund der Location waren der Besucher-Service, wie ich ihn von anderen Messestandorten kenne, natürlich etwas anders: keine Garderobe, keine Schließfächer um volle Taschen zu verstauen und nur eine WC-Anlage. Sitz-/Ruhezonen für die Besucher waren nur bedingt eingerichtet. An zwei Seiten der Halle befinden sich fest installierte Sitzmöglichkeiten. Zwischen der kleinen Bühne in der Back-Ecke und den Ständen mit Essen waren einige Tische mit Stühlen aufgestellt.



    Das Wetter zeigte sich an diesem Tag von seiner schönsten Seite und die Wärme fand auch ihren Weg in die Halle. Die Beleuchtung der gesamten Fläche war nach meinem Empfinden sehr unterschiedlich. Die Aussteller unterhalb der großen Fenster hatten mehr Licht, als am gegenüberliegenden Ende der Halle.


    Die Mitmachworkshops fanden direkt vor dem jeweiligen Stand an separaten Tischen und ohne weitere Absperrung statt. Dies führte dazu, dass andere Besucher direkt hinter den Teilnehmern stehen blieben und natürlich auch die Gänge schmaler wurden. Einige Aussteller haben die Mini-Kurse innerhalb ihres Standes ausgeführt. Aufgrund der beengten Flächen auch keine wesentlich bessere Variante.












    Kommen wir nun zum Back- und Tortenbereich, der sich nicht mit reinen Back- und Tortenmessen vergleichen lässt. Und so sollten die Erwartungen auch dementsprechend angepasst werden.


    Die "Kuchenmesse" mit ihren Ausstellern und die Mini-Bühne waren thematisch zusammengefasst und nicht zwischen den anderen Kreativanbietern. Der Ausstellermix (u.a. Bake Room Berlin; Chez Vera; Cocoro; Illmani Italien; Koni Tonitz Berlin; Nicoles ZuckerwerK; Patrick Dörner; Rainbowcolours; Tasty Me; Tobias Müller - Der Kuchenbäcker) war grundsätzlich OK und bot Produkte an, die der normale Hobbybäcker gut einsetzen konnte. Besucher mit einem großen bestehenden Fundus an Motivtortenbedarf wären dort wahrscheinlich nicht glücklich geworden. Auch bei diesen Ständen waren die Tische für die Mitmachworkshops entweder direkt im Gang oder innerhalb der eigenen Fläche aufgebaut.




    Für den Tortenwettbewerb hatte man drei Tische in U-Form aufgestellt und präsentierte dort die Schautorten. Eine Absperrung gab es nicht wirklich. Lediglich ein rot-weißes Absperrband war direkt am Tisch befestigt. Während meines Aufenthalts habe ich daher viele Finger gesehen, die "nur mal eben" die Torten berührt haben...

    Verschiedene Kategorien gab es nicht und auch die Vorgaben waren sehr offen gefasst, damit sich wirklich jeder trauen konnte, an dem Wettstreit teilzunehmen. Dies hat man letztendlich auch an den verschiedenen Varianten der Torten gesehen. Von schlicht bis aufwändig war alles dabei - von herzallerliebst bis gruselig (die Tortenbilder findet Ihr auf unserer Facebookseite).


    Die Jury, Patrick Dörner und Tobias Müller hatten es da nicht einfach mit der Bewertung. Alle Teilnehmer wurden am Ende aufgerufen und erhielten eine Urkunde. Für die drei Bestplatzierten gab es zusätzlich noch einen Geldpreis.









    Direkt an die Wettbewerbstische schloss sich eine kleine Bühne für Vorführungen an. Davor eine Fläche für die Zuschauer und daneben waren Tische und Stühle für die Besucher aufgebaut. Hier konnten die an den Versorgungsständen angebotenen Speisen und Getränke verzehrt werden. Das Bühnenprogramm war nicht ausschließlich den süßen Künsten gewidmet, auch andere DIY-Händler präsentierten ihre Produkte.


    Tobias Müller - 'Der Kuchenbäcker' während einer Vorführung




    Mein Fazit: Wer im Großraum Berlin wohnt und sich für´s Backen und Motivtorten im Allgemeinen interessiert, wird dort sicherlich fündig. - Alternativ hat Berlin auch einige Motivtortenfachgeschäfte zu bieten. - Für mich als reine Motivtorteninteressierte, Fachbesucherin sozusagen, lohnt sich (leider) kein zweiter Besuch. Ich habe die Gelegenheit stattdessen genutzt, mit lieben Menschen aus der Tortenszene zu plaudern.



    Fachsimpeln mit Burgherrin Sonja





    Patrick Dörner nach seinem Mirror-Glaze Workshop.
    PadisBackwelt




















































    Ein gutes Motto! (gesehen am Stand von Koni Tonitz).

    Passend zu Kuchenschuhe / Tortenschuhe gehören natürlich auch entsprechende Accessoires & Schmuck. Hier einige Bezugsquellen:


    SCHMUCK:

    Einige meiner vielen Tortenstück-Ohrringe, Ringe und Haarspangen sind von den Hatice & Kübra vom Fairystore. Sie haben ein großes Angebot, fertigen zusätzlich natürlich auch auf Wunsch Sachen an. Einen Online-Shop haben die beiden nicht. Kontaktaufnahme über ihre Facebookseite https://www.facebook.com/fairystore2011

    Vor Ort auf Messen trefft ihr sie auf der 'Tortenmesse' in Hamburg und evtl. auf der 'Cake & Bake' .

    (Grundsätzlich vorsorglich bitte immer die Ausstellerliste der Messen kontrollieren. Ich übernehme keine Garantie für ihre Anwesenheit).



    HANDTASCHEN

    Das Markenzeichen der Firma Vendula https://www.vendulalondon.com/ sind Handtaschen mit Motiven von verschieden Geschäften (u.a. Biscuit Shop, Chocolatier, Tearoom, Beauty, Books etc.). Die Taschen gibt es in verschiedenen Ausführungen von klein bis groß. Passend

    dazu werden auch Geldbörsen und Handyhüllen angeboten.

    (Foto: Ines Ziems)








    Eine solch auffällige Handtasche mag nicht jeder. Alternativ tut's vielleicht auch ein Portemonnaie.


    Unterstütze MyCakeStuff indem Du über diesen gesponserten Link einkaufst. Dann erhalten wir dafür eine kleine Provision, die wir für den weiteren Betrieb unserer Community nutzen.: